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Yazd – Windtürme und der Geschmack von Wüste

eingetragen in: Allgemein // General, Iran | 1

Unser nächstes Ziel Yazd ist eine der ältesten Städte des Iran, liegt zwischen 2 Wüsten und empfängt uns am späten Nachmittag in rötliche Sonne getaucht. Mit seinen vielen Windtürmen (Bagdirs), die den Wind zur Kühlung der Häuser anfangen, hat diese Stadt Ihren ganz eigenen Charme und es macht wahnsinnig Spaß hier durch die kleinen verwinkelten Gassen zu laufen. Yazd hat keine klassischen Sehenswürdigkeiten außer vielleicht den Amir Chakhmaq Komplex aber das braucht es auch nicht, die vielen Lehmbauten und Windtürme machen die ganze Stadt zu einem Highlight. Außerdem haben wir mit dem Silk Road Hotel einen entspannten Platz zum Übernachten gefunden und das erste Mal seit Anfang der Reise ist es ein bisschen warm, so dass wir den Abend in netter Begleitung (aka Christopher & Alex) draußen unter einer Art Sonnensegel verbringen während wir auf Teppichen hocken und alkoholfreies Bier trinken – Life Is Good.

Yazd - Amir Chakhmaq Complex
Amir Chakhmaq Complex
Yazd - Bagh-e Dolat Abad
Bagh-e Dolat Abad
Yazd - Pavillion
Pavillion Bagh-e Dolat Abad
Khan-e Lari
Khan-e Lari

 

 

 

 

 

 

 

Wenn ich schreibe Yazd hätte keine klassischen Sehenswürdigkeiten zu bieten, heißt das nicht dass es hier Nichts zu sehen gibt. Wir schauen uns den 33m hohen Windturm im Persischen Garten Bagh-e Dolat Abad an (der Garten ist UNESCO Weltkulturerbe, again), streifen durch ein paar alte Herrenhäuser und Moscheen und schaffen es vor unserer Abreise sogar noch die Zoroastrischen Türme des Schweigens – Dakhmeh-ye Zartoshtiyun – zu sehen. Wenn man von hier oben den Blick auf die Umgebung schweifen lässt dann merkt man spätestens jetzt, hier rundherum ist dann doch so ziemlich viel Wüste. Schade eigentlich dass wir nur 2 Tag hier waren, ich hab mich wohlgefühlt aber Schiras wartet schon auf uns.

Yazd - Dakhmeh-ye Zartoshtiyun

„Yazd is unlike other Persian towns. No belt of gardens, no cool blue domes, defend it from the forbidding wastes outside. Town and desert are of one colour, one substance, the first grows out oft he second, and the tall wind-towers, a witness of the heat, are such a forest as a desert might grow naturally.“

– Robert Byron, The Road To Oxiana

Eine Antwort

  1. anne
    | Antworten

    Love the ‚gecko’… 🙂

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